Der Kern dieser Kampagne basiert auf der Verwendung von Quishing, einer QR-Code-Phishing-Technik mit einem einfachen Ziel: die Verlagerung des Angriffs vom Arbeitsplatzrechner auf das mobile Gerät.
QR-Codes werden in E-Mails eingebettet und als Zugang zu legitimen Inhalten präsentiert. Sobald der QR-Code vom Smartphone des Benutzers gescannt wird, leitet er zu einer vom Angreifer kontrollierten Seite weiter, die speziell für eine mobile Umgebung entwickelt wurde.
Diese Verlagerung auf das mobile Gerät ist keineswegs zufällig. Wie das FBI betont, ermöglicht sie es Angreifern, sich außerhalb des üblichen Schutzbereichs von Unternehmensumgebungen zu bewegen, indem sie die für Workstations und E-Mail-Flows geltenden Sicherheitskontrollen umgehen.
Das FBI stuft Quishing als einen hochgradig zuverlässigen Angriffsvektor ein, der in der Lage ist, MFA-Schutzmaßnahmen zu umgehen und groß angelegte Identitätsdiebstähle zu ermöglichen.
Diese Warnung macht eine klare Tatsache deutlich: Smartphones sind selbst in hochsicheren beruflichen Umgebungen zu einem strategischen Einstiegspunkt geworden.
In seiner Warnung empfiehlt das FBI den Einsatz von Mobile Device Management (MDM)-Lösungen, um die Nutzung mobiler Geräte am Arbeitsplatz besser zu regulieren.
Diese Empfehlung ist legitim: MDM ermöglicht es Unternehmen, Geräte zu konfigurieren, zu verwalten und zu kontrollieren sowie Sicherheitsrichtlinien zu definieren.
MDMs sind jedoch nicht dafür ausgelegt, URLs dynamisch zu analysieren, Phishing-Versuche zu erkennen oder das Laufzeitverhalten zu beobachten, das durch einen auf einem mobilen Gerät geöffneten bösartigen Link ausgelöst wird.
Diese Warnung zeigt, dass MDM zwar für die Verwaltung und Überwachung einer mobilen Flotte unerlässlich ist, jedoch durch eine mobile Sicherheitslösung ergänzt werden muss, die mobile Bedrohungen in Echtzeit erkennen und blockieren kann, sobald sie auftreten.
Um dieser Art von Bedrohung zu begegnen, ist eine Mobile Threat Defense (MTD)-Lösung unerlässlich, um die fehlende Sicherheitsebene bereitzustellen.
Pradeo Mobile Threat Defense analysiert Links, auf die von Mobilgeräten aus zugegriffen wird, einschließlich solcher, die aus QR-Codes stammen, und erkennt bösartige Weiterleitungen. Der Zugriff wird dann automatisch blockiert, bevor eine sensible Benutzerinteraktion stattfindet.
Dieses Maß an Kontrolle geht direkt auf die in der FBI-Warnung hervorgehobenen Herausforderungen ein: die Notwendigkeit, Angriffspfade zu sichern, die sich auf mobile Geräte verlagern und herkömmliche Sicherheitslösungen umgehen.
Der Schutz professioneller Umgebungen hängt heute von mobiler Sicherheit ab, die in der Lage ist, Bedrohungen direkt auf mobilen Geräten automatisch zu erkennen, zu blockieren und zu beheben.